Angesichts des dringenden Bedarfs an zusätzlichen Beatmungsgeräten zur Behandlung von Corona-Patienten in Frankreich hat sich die französische Regierung an Industrieunternehmen gewandt. Produziert werden sollen 10.000 Geräte bis Mitte Mai.

Unter der Leitung von Air Liquide und in Zusammenarbeit mit Groupe PSA, Schneider Electric und Valeo definiert eine Task Force aus etwa 30 Einkaufs- und Industrialisierungsexperten einen Aktionsplan zur Produktionssteigerung von Beatmungsgeräten von Air Liquide Medical Systems. Zahlreiche Krankenhäuser in Frankreich und im Ausland beziehen bereits ihre Geräte von hier. 

Um dieser industriellen Herausforderung gerecht zu werden, werden weitere 100 Partnerunternehmen für die Lieferung der 300 wesentlichen Komponenten gesucht, die für die Herstellung dieser medizinischen Systeme notwendig sind.

Im Rahmen dieser Task Force unterstützt Schneider Electric:

  • Beitrag zur Gesamtgestaltung des industriellen Produktionsrahmens.
  • Lieferung der Komponenten und Systeme für die Rekonfiguration der Produktionslinien und Unterstützung bei der Sicherung der Versorgung (Elektronik und Elektrotechnik).
  • Bereitstellung von Experten für Lean Manufacturing, die mit ihren Kompetenzen bestehende Fertigungslinien optimieren und somit die Produktion von zwei Arten von Atemschutzmasken erhöhen: T60 und die Osiris-Reihe – beide müssen die Produktion um das 3-fache bzw. 70fache steigern. 
  •  100 Mitarbeiter von Schneider Electric haben sich freiwillig als qualifizierte Anlagenbediener gemeldet. Sie werden 24/7 für die nächsten sechs Wochen am Air-Liquide-Werk in Antony (südlich von Paris) arbeiten.

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